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In den insgesamt 8 Kursen des Begabungsstützpunktes Memmingen erhalten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich besonders intensiv mit spannenden Themen aus unterschiedlichen Wissensgebieten zu befassen.
Im Gegensatz zum „normalen“ Unterricht geht es in den Begabtenkursen nicht vorrangig darum, Stoff zu lernen und Fertigkeiten einzuüben. Ein besonderes Anliegen der Kurse ist es, zusammen mit Gleichgesinnten verschiedener Schulen und unterschiedlichen Alters Problemstellungen zu erfassen und mit Phantasie nach Lösungen zu suchen. Teamarbeit, Projekte und Exkursionen sind zentrale Bestandteile des Unterrichts.
Die Begabtenkurse werden am Bernhard-Strigel-Gymnasium Memmingen sowie am Vöhlin-Gymnasium Memmingen, am Bodensee-Gymnasium Lindau und am Valentin-Heider-Gymnasium Lindau unterrichtet. Neu ist im Schuljahr 2019/20 ein Kooperationskurs „Exoplaneten“, der an der Hochschule Kempten und am Bernhard-Strigel-Gymnasium in Memmingen unterrichtet wird.

Was ist die Dunkle Materie? Warum blieb vom Urknall nur Materie und keine Antimaterie übrig? Warum haben Teilchen eine Masse? Mit solchen und vielen anderen fundamentalen Fragen beschäftigen wir uns am Begabungsstützpunkt und im W-Seminar „Astrophysik“. Am CERN bei Genf arbeiten Wissenschaftler aus der ganzen Welt zusammen, um die Geheimnisse des Universums zu erforschen. Im LHC, dem größten Teilchenbeschleuniger der Welt lassen die Forscher Protonen nahezu mit Lichtgeschwindigkeit zusammenstoßen. Dabei entstehen Teilchen, die es nur kurz nach der Entstehung des Universums gab. Riesige, unterirdische Experimente gewähren Einblicke in den Zustand des Universums unmittelbar nach dem Urknall und geben Antworten auf die grundlegenden Fragen der Astrophysik.

Im März und April 2018 fuhren wieder Schülerinnen und Schüler des Begabungsstützpunkts Memmingen und des W-Seminars „Astrophysik“ am Bernhard-Strigel-Gymnasium nach Genf, um die „Faszination CERN“ zu erleben. Professoren aus München und Freiburg ermöglichten uns spannende Einblicke in eines der bedeutendsten Forschungszentren der Welt.

Im Rahmen der Begabungsstützpunkte werden neben den fachgebundenen Begabtenkursen eintägige Zusatzveranstaltungen angeboten, bei denen es darum geht, die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Im Schuljahr 2018/2019 konnte Frau Melissa Schneider vom Gymnasium Wertingen als kompetente Referentin für ein Rhetorikseminar gewonnen werden.

In den insgesamt 10 Kursen des Begabungsstützpunktes Memmingen erhalten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich besonders intensiv mit spannenden Themen aus unter-schiedlichen Wissensgebieten zu befassen. Im Gegensatz zum „normalen“ Unterricht geht es in den Begabtenkursen nicht vorrangig darum, Stoff zu lernen und Fertigkeiten einzuüben. Ein besonderes Anliegen der Kurse ist es, zusammen mit Gleichgesinnten verschiedener Schulen und unterschiedlichen Alters Problemstellungen zu erfassen und mit Phantasie nach Lösungen zu suchen. Teamarbeit, Projekte und Exkursionen sind zentrale Bestandteile des Unterrichts. Die Begabtenkurse werden am Bernhard-Strigel-Gymnasium Memmingen sowie am Vöhlin-Gymnasium Memmingen, am Bodensee-Gymnasium Lindau, am Valentin-Heider-Gymnasium Lindau und am Joseph-Bernhart-Gymnasium Türkheim unterrichtet.

Was machen die Astronomen des Begabungsstützpunktes, wenn sie sich außerhalb des Physiksaals treffen?
Eine astronomische Besonderheit war am Abend des letzten Schultages im Schuljahr 2017/18 zu beobachten: Eine totale Mondfinsternis. Gleichzeitig befand sich der Planet Mars am Nachthimmel in unmittelbarer Nachbarschaft des Mondes. Die Schülerinnen und Schüler des Kurses „Astrophysik“ am Begabungsstützpunkt Memmingen ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen. Während des Beobachtungsabend durften sie nebenbei erste Erfahrungen mit der Astrofotografie am Schulteleskop sammeln.

Am 09. und 10.07.2017 war es schon zum vierten Mal in Folge an der Zeit, dass sich wieder eine besondere Gruppe von 20 Schülerinnen und Schülern aus Schwaben auf den Weg an die Österreichische Grenze machte. Die Teilnehmer des diesjährigen Kurses „Chemie und Molekularbiologie für Profis“ vom Begabungsstützpunkt des Bernhard-Strigel-Gymnasiums Memmingen darf man getrost als „besonders“ bezeichnen, investieren diese hoch motivierten Schüler doch regelmäßig Feier- oder Ferientage, um sich freiwillig in Memmingen zum Experimentieren und zum fachlichen Austausch zu treffen. Im Rahmen des Kurses werden zeitintensive, komplexere Experimente und ihre theoretischen Hintergründe behandelt, die weit über den normalen Unterricht hinausgehen.

Am Freitag, den 13. April, standen 18 Schülerinnen und Schüler von Gymnasien in ganz Schwaben in aller Frühe auf, um um 5:30 Uhr in Türkheim oder um 6:00 Uhr in Memmingen pünktlich in unseren Bus zu steigen. Die Exkursion des diesjährigen Chemiekurses des Begabungsstützpunktes stand an und so nahmen wir - eine Werksführung beim weltweit größten Produktionsstandort der BASF in Ludwigshafen in Aussicht - das frühe Aufstehen gut gelaunt hin. Die einen holten während der fast vierstündigen Busfahrt etwas Schlaf nach, andere verbrachten ihre Zeit mit Musik hören, reden oder lesen, sodass die Fahrt doch sehr angenehm war. 9:30 Uhr dann die Ankunft an unserem ersten Ziel: Dem BASF Standort in Ludwigshafen.

An der Musikakademie Marktoberdorf fand ein dreitägiger Intensivkurs für besonders begabte junge Instrumentalisten schwäbischer Gymnasien statt. Im direkten Kontakt mit den Mitgliedern des AMUN-QUARTETTS konnten Schülerinnen und Schüler diverser Streichquartette, Klaviertrios oder als Duopartner originale Kammermusikliteratur der Musikgeschichte detailliert erarbeiten und wichtige Prinzipien des instrumentalen Zusammenspiels erfahren.

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