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CERN bei Genf ist seit Jahren das größte und wichtigste Forschungszentrum im Bereich der Elementarteilchenphysik. Mit gewaltigen Speicherringen wie dem Large Hadron Collider (LHC) werden Wasserstoffkerne fast auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und in riesigen unterirdischen Detektoren zum Zusammenstoß gebracht. Aus der Energie der kollidierenden Kerne entstehen neue Elementarteilchen.

Forschung am CERN bedeutet Forschung an der Grenze des menschlichen Wissens und des technisch Machbaren. Physiker aus der ganzen Welt suchen hier nach neuen Erkenntnissen zur Entstehung unseres Universums. Sie versuchen herauszufinden, aus welchen kleinsten Teilchen die Materie besteht und wie sich deren Eigenschaften erklären lassen. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Produktion und die Erforschung von Antimaterie.

Im März und April 2017 fuhren Schülerinnen und Schüler des Begabungsstützpunkts Memmingen und des W-Seminars „Kosmologie“ am Bernhard-Strigel-Gymnasium nach Genf, um die „Faszination CERN“ zu erleben. Professoren aus München und Freiburg ermöglichten uns spannende Einblicke in die Forschungsarbeit am CERN.

Am COMPASS-Experiment werden schnelle Myonen auf extrem kalte Materie geschossen, um die innerste Struktur von Atomkernen zu erforschen. Unter fachkundiger Führung erhielten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, das 70 Meter langen Experiment mit seinen vielen unterschiedli-chen Komponenten aus nächster Nähe zu betrachten. Ein herausragendes Ereignis bei unserer Exkursion ans CERN war aber ein Besuch beim ATLAS-Detektor, an dem das Higgs-Teilchen entdeckt wurde. Dem größten Teilchendetektor der Welt in hundert Metern Tiefe unmittelbar gegenüberzustehen, war bestimmt ein für alle Beteiligten unvergessliches Erlebnis.

Die Auswertung der bei den Kollisionsexperimenten am CERN gesammelten Daten erfordert eine ungeheure Rechenleistung. Unsere Führung am Computerzentrum des CERN war beeindruckend - nicht nur für die Informatik-Fans unter den Schülern. Einen weiteren Höhepunkt erreichte die Begeis-terung der jungen Physikerinnen und Physiker aber, als sie die „Antimateriefabrik“ des CERN betreten durften. Auch in der Antimaterieforschung ist CERN weltweit führend. In einer riesigen Experimentierhalle durften wir zahlreiche Experimente betrachten, mit denen Antiwasserstoffatome hergestellt und deren Eigenschaften erforscht werden.

Am CERN erleben die Schülerinnen und Schüler die Atmosphäre an einem der bedeutendsten Forschungszentren der Welt. Sie gewinnen Einblicke in die Arbeitswelt der Physiker und kommen mit Wissenschaftlern ins Gespräch.

 

 

CERN 2017

 

Text und Bilder: Andreas Kellerer

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